von Marius Dordowsky – Sportlicher Leiter am DFI –
2. MUSTER AUFBRECHEN
Dass Trainer in festen Mustern und Übungsabfolgen arbeiten, ist normal. Die Spieler können dadurch Automatismen schleifen. Gewinnt das Arbeiten im Muster aber Überhand, so muss der Spieler nie denken, nie verstehen, kein Risiko abwägen und kann dadurch nicht lernen was für ihn persönlich auf dem Platz funktioniert und was nicht. Am DFI wollen wir keine Fußballroboter entwickeln, die den Ball von A nach B spielen und dem Ball dann hinterherlaufen. Dementsprechend arbeitet ein DFI-Trainer weniger in festen Mustern. Oder er bricht das Muster an bestimmten Punkten bewusst auf. Über die Arbeit in Mustern entwickeln wir also Spieler, die einen Plan oder Anweisungen verstehen und umsetzen können. Das ist essenziell für einen guten Fußballer. Zudem wollen wir am DFI die Spieler zu „Unterschiedsspielern“ entwickeln. Also solchen Spielern, die selbst Lösungen finden, kreativ sind, mutiger sind als andere und dadurch eben der eine Spieler sind, der sich von allen anderen abhebt. Genau solche Spieler wollen wir am DFI mit Hilfe vom bewussten Aufbrechen von Trainingsmustern prägen. Wir wollen Spieler, die in der Lage sind eigene Ideen zu entwickeln. Spieler, die das Spiel lesen können und schneller antizipieren als andere. Spieler, die so mutig sind ihre Ideen auch auf den Platz zu bringen. Spieler, die sich und ihr Umfeld wahrnehmen können. Spieler, die mündig sind, eine Meinung haben und diese vertreten können.
Wie werde ich Fußballprofi? In dem man in den richtigen Momenten schnell ist! Schnelligkeit ist im modernen Fußball ein entscheidender Faktor und kann den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Spielertypen wie Mbappé, Dembélé, Davies, Adeyemi oder Rüdiger leben neben ihren technischen Fähigkeiten von einer außergewöhnlichen Grundschnelligkeit, die sie zu den Spielern macht, die sie …
Im Schweizer Pokal kam es am Wochenende zu einem Wiedersehen von drei ehemaligen DFIlern. Zum einen Omar Saho, einer der ersten Internatsschüler, auf Seiten des Gastgebers FC Will 1900 aus der zweiten Liga. Gegner war der FC Winterthur mit Trainer Ogi Zaric und Co-Trainer Fabian Raue. Omar konnte verletzungsbedingt leider nicht spielen. In einer aufregenden …
Mit David Balogh übernimmt ein langjähriger Trainer die federführende Aufgabe im Kleinfeldbereich. Zuletzt war der B+-Lizenz-Inhaber in der U19 BOL und U15 Bayernliga tätig – nun zieht es ihn zurück an die Wurzeln der Fußballausbildung. „Mit David haben wir nicht nur einen ausgewiesenen Fußballfachmann für unser Kleinfeld gewonnen, sondern auch einen Familienvater, der sich bestens …
Marco Plank ist seit vielen Jahren fester Bestandteil unseres Trainerteams. Ursprünglich aus Johannesburg, hat er in seiner Zeit am DFI schon zahlreiche Talente begleitet und gefördert. Zwischenzeitlich betreute Marco das Talentprojekt – nun übernimmt er ab der kommenden Saison als Cheftrainer der U19 II. Mit seiner internationalen Erfahrung, seiner Leidenschaft für den Fußball und seiner …
Die 4 Kernprinzipien der individuellen Fußballausbildung am DFI (2/4)
von Marius Dordowsky – Sportlicher Leiter am DFI –
2. MUSTER AUFBRECHEN
Dass Trainer in festen Mustern und Übungsabfolgen arbeiten, ist normal. Die Spieler können dadurch Automatismen schleifen. Gewinnt das Arbeiten im Muster aber Überhand, so muss der Spieler nie denken, nie verstehen, kein Risiko abwägen und kann dadurch nicht lernen was für ihn persönlich auf dem Platz funktioniert und was nicht. Am DFI wollen wir keine Fußballroboter entwickeln, die den Ball von A nach B spielen und dem Ball dann hinterherlaufen. Dementsprechend arbeitet ein DFI-Trainer weniger in festen Mustern. Oder er bricht das Muster an bestimmten Punkten bewusst auf. Über die Arbeit in Mustern entwickeln wir also Spieler, die einen Plan oder Anweisungen verstehen und umsetzen können. Das ist essenziell für einen guten Fußballer. Zudem wollen wir am DFI die Spieler zu „Unterschiedsspielern“ entwickeln. Also solchen Spielern, die selbst Lösungen finden, kreativ sind, mutiger sind als andere und dadurch eben der eine Spieler sind, der sich von allen anderen abhebt. Genau solche Spieler wollen wir am DFI mit Hilfe vom bewussten Aufbrechen von Trainingsmustern prägen. Wir wollen Spieler, die in der Lage sind eigene Ideen zu entwickeln. Spieler, die das Spiel lesen können und schneller antizipieren als andere. Spieler, die so mutig sind ihre Ideen auch auf den Platz zu bringen. Spieler, die sich und ihr Umfeld wahrnehmen können. Spieler, die mündig sind, eine Meinung haben und diese vertreten können.
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Marco Plank ist der neue Cheftrainer für U19 II
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