von Marius Dordowsky – Sportlicher Leiter am DFI –
3. FLUSS
Das Spiel steht nie! Geht der Ball ins Seitenaus, so soll der DFI-Spieler der erste sein, der sich schon richtig positioniert, seine Mitspieler coached und antizipiert was als nächstes passiert. Abschalten verboten! Dennoch wird in der Ausbildung von jungen Fußballern enorm viel in „Start-und-Stopp-Übungen“ gearbeitet. Das bedeutet die Aufgabe des Spielers beginnt an einer Stelle und hört an einer anderen Stelle wieder auf. Die Zwischenzeit bis er wieder beginnen darf, wird dann mit „Anstehen“, Warten oder Durchatmen überbrückt. Am DFI versuchen wir die „Start-Stopp-Sequenzen“ zu reduzieren und fließende Übungen zu konzipieren. Der Spieler soll also nachdem er beispielsweise einen Pass gespielt hat nicht abschalten, sondern die nächst sinnvolle Handlung folgen lassen. So lernt der Spieler, dass er solange er auf dem Platz steht, immer Teil vom Geschehen ist. Sich rauszunehmen oder abzuschalten ist zu keinem Zeitpunkt eine Alternative. Ein „Side-Effect“ ist die Spannung beim Spieler. Hat der Spieler permanent Pausen im Training (in denen er sich körperlich, aber vor allem auch mental ausruhen kann) so wird der Spieler tendenziell immer weniger Anspannung haben, als wenn er durchgehend mitdenken muss und seine Antennen auf „Empfang“ stehen müssen. Die Intensität und Spielnähe ist viel eher gegeben, wenn er gedanklich nicht abdriften kann, weil es ihm die Übungsform nicht erlaubt.
Unsere U17 und U15 erlebten gemeinsam ein abwechslungsreiches Wochenende bei Parker Outdoor. Auf dem Programm standen der Hochseilgarten, ein Mut-Sprung vom acht Meter hohen Baumstamm und ein Adventure-Run mit kniffligen Teamaufgaben. Das Event hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Kommunikation, Zusammenhalt und gegenseitiges Vertrauen sind – nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben. Zum Abschluss besuchten Teile der Mannschaft noch das Derby Ostermünchen …
Aiden Hezarkhani war als Spieler des The Talentprojekt in der Saison 2021/2022 Internatsschüler. Er war damals einer der jüngsten Schüler des Talentprojekts und kam auch für die Mannschaften des DFI Bad Aibling zum Einsatz, vor allem in der U15. Aiden zeigte damals schon sein riesiges Talent und wurde damals schon zu einigen Lehrgängen der US-Nationalmannschaft …
Vorab zu erwähnen: Dieses Spiel war ein äußerst emotionales und besonderes Ereignis. Die DFI´ler absolvierten in dieser Konstellation ihr letztes Spiel zusammen im DFI-Trikot. Nachdem sich einige DFI Spieler verdientermaßen einen Wechsel in eine höhere Liga -, oder vor dem Sprung in den Herrenbereich stehen und sich in guten Clubs ihren Platz erkämpft hatten. Mit …
Doch was ist diese Vororientierung? Es geht darum alle Bereiche des Spielfeldes sowie das Spielgeschehen stets im Auge zu behalten, um mögliche Spielverläufe erahnen zu können. Je mehr Informationen man in kürzester Zeit wahrnimmt umso besser. Es geht darum den Lauf des Balles zu beobachten, wie sich die Mitspieler und Gegner bewegen, wie die Abstände …
Die 4 Kernprinzipien der individuellen Fußballausbildung am DFI (3/4)
von Marius Dordowsky – Sportlicher Leiter am DFI –
3. FLUSS
Das Spiel steht nie! Geht der Ball ins Seitenaus, so soll der DFI-Spieler der erste sein, der sich schon richtig positioniert, seine Mitspieler coached und antizipiert was als nächstes passiert. Abschalten verboten! Dennoch wird in der Ausbildung von jungen Fußballern enorm viel in „Start-und-Stopp-Übungen“ gearbeitet. Das bedeutet die Aufgabe des Spielers beginnt an einer Stelle und hört an einer anderen Stelle wieder auf. Die Zwischenzeit bis er wieder beginnen darf, wird dann mit „Anstehen“, Warten oder Durchatmen überbrückt. Am DFI versuchen wir die „Start-Stopp-Sequenzen“ zu reduzieren und fließende Übungen zu konzipieren. Der Spieler soll also nachdem er beispielsweise einen Pass gespielt hat nicht abschalten, sondern die nächst sinnvolle Handlung folgen lassen. So lernt der Spieler, dass er solange er auf dem Platz steht, immer Teil vom Geschehen ist. Sich rauszunehmen oder abzuschalten ist zu keinem Zeitpunkt eine Alternative. Ein „Side-Effect“ ist die Spannung beim Spieler. Hat der Spieler permanent Pausen im Training (in denen er sich körperlich, aber vor allem auch mental ausruhen kann) so wird der Spieler tendenziell immer weniger Anspannung haben, als wenn er durchgehend mitdenken muss und seine Antennen auf „Empfang“ stehen müssen. Die Intensität und Spielnähe ist viel eher gegeben, wenn er gedanklich nicht abdriften kann, weil es ihm die Übungsform nicht erlaubt.
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Vorab zu erwähnen: Dieses Spiel war ein äußerst emotionales und besonderes Ereignis. Die DFI´ler absolvierten in dieser Konstellation ihr letztes Spiel zusammen im DFI-Trikot. Nachdem sich einige DFI Spieler verdientermaßen einen Wechsel in eine höhere Liga -, oder vor dem Sprung in den Herrenbereich stehen und sich in guten Clubs ihren Platz erkämpft hatten. Mit …
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Doch was ist diese Vororientierung? Es geht darum alle Bereiche des Spielfeldes sowie das Spielgeschehen stets im Auge zu behalten, um mögliche Spielverläufe erahnen zu können. Je mehr Informationen man in kürzester Zeit wahrnimmt umso besser. Es geht darum den Lauf des Balles zu beobachten, wie sich die Mitspieler und Gegner bewegen, wie die Abstände …