Die Fußball Weltmeisterschaft steht vor der Tür. Sehr viele fußballbegeisterte Jugendliche in Deutschland und auf der ganzen Welt werden ihre Stars in den nächsten Wochen begeistert vor den TV-Geräten anfeuern und sie durch das Turnier begleiten. Ganz sicher werden sich die meisten dieser jungen, leidenschaftlichen Fußballer wünschen selbst irgendwann an der Stelle ihrer Idole zu sein, an dem für Fußballer wichtigsten Turnier überhaupt teilzunehmen und um den Sieg bei der Fußballweltmeisterschaft zu spielen. Sie stellen sich alle die gleiche Frage: „Wie werde ich Fußballprofi?“
Genau auf diese Fragen wollen wir in den nächsten Wochen intensiv eingehen und sie möglichst umfangreich beantworten. Seit 2011 beschäftigen wir uns am Deutschen Fußball Internat damit, was wir tun können, um unsere Schützlinge maximal dabei zu unterstützen ihren Traum vom Profifußball zu erreichen. In dieser wöchentlich erscheinenden Reihe werden wir unser gesammeltes Knowhow der letzten Jahre mit euch teilen und es werden auch zahlreiche Experten aus der Fußballwelt zu Wort kommen, die darüber sprechen, was junge Fußballer mitbringen müssen, um überhaupt die Chance zu bekommen Profifußballer zu werden. Was muss ein junger fußballbegeisterter Kicker beachten, leisten und unterlassen, um seine persönliche Chance zu erhöhen im Profifußball anzukommen? Denn die Konkurrenz um die wenigen Kaderplätze der Profivereine ist sehr groß.
Rund 2,5 Millionen Kinder zwischen sieben und 14 Jahren in Deutschland spielen aktiv Fußball in einem Fußballverein (Quelle: Statista.com). Davon 1,12 Millionen Jungen und 184.000 Mädchen. Viele von Ihnen träumen von einer Karriere als Profifußballer.
Bei einer Umfrage (Studie Iconkids & youth 2010) unter Jungs zwischen sechs und zwölf Jahren gaben 17,3 Prozent der Befragten den Berufswunsch Fußball-Profi an. Auf den Plätzen zwei und drei in der Umfrage folgten weit abgeschlagen Polizist (10,1 Prozent) und Pilot (7,5 Prozent).
Doch wie viele Jugendspieler schaffen es wirklich in den bezahlten Fußball? Je nach Statistik sind das zwischen 2-3,5 % der jungen Deutschen Fußballer, die ihren Traum verwirklichen können. Auf den ersten Blick ist es also äußerst unwahrscheinlich tatsächlich den Sprung zum Bundesliga-Profi zu schaffen. Was kannst du also tun, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen zu diesen 2-3,5 % zu gehören?
Sehr viele Faktoren spielen hierbei eine Rolle wie deine Freude am Fußballspiel, deine Grundausbildung, deine technischen Fähigkeiten, deine Athletik und Vieles mehr. Diese kannst du selbst beeinflussen und verbessern. Aber es gibt auch einige andere entscheidende Faktoren auf dem Weg zum Profifußball wie die Gesundheit, das Glück oder dein Geburtsdatum, die du kaum beeinflussen kannst.
Wir werden uns in den nächsten Wochen erst auf die Bereiche konzentrieren, auf die du gezielt einwirken kannst und dir Tipps und Tricks mit auf den Weg geben, um ein besserer Fußballer zu werden. Egal ob du zu Hause in deinem Heimatverein trainierst, an einem Nachwuchsleistungszentrum bist, zusätzlich in einer Fußball Akademie trainierst oder wie die Jungs am DFI in einem Fußballinternat lebst. Es wird für jeden etwas dabei sein was ihm hilft sein Spiel, seine Einstellung und seine persönlichen Rahmenbedingungen zu verbessern. Sei gespannt darauf was dich erwartet.
Im zarten Alter von 12 Jahren zog Uchechi Duru im Sommer 2018 mit Sack und Pack ins Internat. Von der U12 bis einschließlich zur U17 streifte er sich das DFI-Trikot über.In dieser Zeit entwickelte sich „Uche“ vom Einwechselspieler in der U13 BOL, hin zum Stammspieler in der U15-Regionalliga bis zum Kapitän in der U17-Landesliga – …
Noah kam erst im Sommer 2023 als Internatsschüler an das Deutsche Fußball Internat. Zu Beginn hat er etwas Eingewöhnungszeit gebraucht, um dann zum Ende seiner DFI Zeit Einsätze in der U17 zu sammeln.Das zeigt mal wieder was es bringt, mit harter Arbeit dran zu bleiben und vor allem unser Individual-Training zu nutzen. Noah ist in …
von Marius Dordowsky – Sportlicher Leiter am DFI – 1. ENTSCHEIDUNGSFINDUNG Sobald ein Spieler am DFI das technische Grundgerüst gebildet hat, soll er von seinen Trainern in den Einheiten möglichst oft vor Entscheidungen gestellt werden. Dies machen wir nicht von der Altersklasse oder der Spielstufe abhängig, sondern vom individuellen Entwicklungsstand. (Denn die Voraussetzung von fälligen …
Nach mehreren erfolgreichen Jahren als Cheftrainer unserer U13 und Hauptverantwortlicher im Kleinfeldbereich übernimmt Moritz Hajek zur neuen Saison die U15 in der Bayernliga. „Moritz ist bereits seit vielen Jahren ein hochgeschätzter, fester Bestandteil in unserer Ausbildungsstruktur. Zusätzlich bekleidet der zertifizierte Spielanalyst im Profibereich seit dieser Saison die Stelle Leiter Spielanalyse und ist ein wichtiger Eckpfeiler …
REIHE „Fußballprofi werden“: 1.Wie werde ich Fußballprofi?
Die Fußball Weltmeisterschaft steht vor der Tür. Sehr viele fußballbegeisterte Jugendliche in Deutschland und auf der ganzen Welt werden ihre Stars in den nächsten Wochen begeistert vor den TV-Geräten anfeuern und sie durch das Turnier begleiten. Ganz sicher werden sich die meisten dieser jungen, leidenschaftlichen Fußballer wünschen selbst irgendwann an der Stelle ihrer Idole zu sein, an dem für Fußballer wichtigsten Turnier überhaupt teilzunehmen und um den Sieg bei der Fußballweltmeisterschaft zu spielen. Sie stellen sich alle die gleiche Frage: „Wie werde ich Fußballprofi?“
Genau auf diese Fragen wollen wir in den nächsten Wochen intensiv eingehen und sie möglichst umfangreich beantworten. Seit 2011 beschäftigen wir uns am Deutschen Fußball Internat damit, was wir tun können, um unsere Schützlinge maximal dabei zu unterstützen ihren Traum vom Profifußball zu erreichen. In dieser wöchentlich erscheinenden Reihe werden wir unser gesammeltes Knowhow der letzten Jahre mit euch teilen und es werden auch zahlreiche Experten aus der Fußballwelt zu Wort kommen, die darüber sprechen, was junge Fußballer mitbringen müssen, um überhaupt die Chance zu bekommen Profifußballer zu werden. Was muss ein junger fußballbegeisterter Kicker beachten, leisten und unterlassen, um seine persönliche Chance zu erhöhen im Profifußball anzukommen? Denn die Konkurrenz um die wenigen Kaderplätze der Profivereine ist sehr groß.
Rund 2,5 Millionen Kinder zwischen sieben und 14 Jahren in Deutschland spielen aktiv Fußball in einem Fußballverein (Quelle: Statista.com). Davon 1,12 Millionen Jungen und 184.000 Mädchen. Viele von Ihnen träumen von einer Karriere als Profifußballer.
Bei einer Umfrage (Studie Iconkids & youth 2010) unter Jungs zwischen sechs und zwölf Jahren gaben 17,3 Prozent der Befragten den Berufswunsch Fußball-Profi an. Auf den Plätzen zwei und drei in der Umfrage folgten weit abgeschlagen Polizist (10,1 Prozent) und Pilot (7,5 Prozent).
Doch wie viele Jugendspieler schaffen es wirklich in den bezahlten Fußball? Je nach Statistik sind das zwischen 2-3,5 % der jungen Deutschen Fußballer, die ihren Traum verwirklichen können. Auf den ersten Blick ist es also äußerst unwahrscheinlich tatsächlich den Sprung zum Bundesliga-Profi zu schaffen. Was kannst du also tun, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen zu diesen 2-3,5 % zu gehören?
Sehr viele Faktoren spielen hierbei eine Rolle wie deine Freude am Fußballspiel, deine Grundausbildung, deine technischen Fähigkeiten, deine Athletik und Vieles mehr. Diese kannst du selbst beeinflussen und verbessern. Aber es gibt auch einige andere entscheidende Faktoren auf dem Weg zum Profifußball wie die Gesundheit, das Glück oder dein Geburtsdatum, die du kaum beeinflussen kannst.
Wir werden uns in den nächsten Wochen erst auf die Bereiche konzentrieren, auf die du gezielt einwirken kannst und dir Tipps und Tricks mit auf den Weg geben, um ein besserer Fußballer zu werden. Egal ob du zu Hause in deinem Heimatverein trainierst, an einem Nachwuchsleistungszentrum bist, zusätzlich in einer Fußball Akademie trainierst oder wie die Jungs am DFI in einem Fußballinternat lebst. Es wird für jeden etwas dabei sein was ihm hilft sein Spiel, seine Einstellung und seine persönlichen Rahmenbedingungen zu verbessern. Sei gespannt darauf was dich erwartet.
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